TomTom Kontakt


Nach der radikalen Überarbeitung soll sich beim neuen TomTom Go vieles verändert haben. In den meisten Bereichen ist dies der Fall, jedoch nicht in allen.

Wer fragen zum neuen TomTom Go 500 hat, der kann mit TomTom in Kontakt treten. Da die eigentliche Telefonnummer schwer zu finden ist, kann man folgende Nummer anrufen und sich mit dem TomTom Kontakt Telefon verbinden lassen:

TomTom Kontakt

01805 – 80 20 445

(14 Cent/Min. dt. FN; Mobil max. 42 Cent pro Minute)

Diese Nummer ist lediglich eine Auskunftsnummer und damit keine offizielle Nummer von TomTom. Diese findet man auf der Webseite, allerdings muss man dafür lange suchen. Wer das nicht möchte, kann die oben aufgeführte Nummer anrufen. Doch nun zum neuen Produkt TomTom Go 500.

Seit der letzten Aktualisierung vor drei Jahren wurde das Navi nun einer umfassenden Kur unterzogen.

Schon bei der Größe beginnen die Unterschiede zu den bisherigen Geräten: Nun ist das Go in drei Displaygrößen erhältlich (4, 5 und 6 Zoll).

Außerdem verzichten die Modelle 400, 500 und 600 auf integrierte SIM-Karten zum Empfang der Staumeldungen. Stattdessen bietet das Navi nun Bluetooth-Tethering via Smartphone.

Auch die Preise verändern sich und sinken auf 179€, 199€ und 249€. Das integrierte TMC-Modul bietet außerdem eine Alternative zu hohen Kosten für das Roaming im Ausland. Karten-Updates und Staumeldungen sind künftig kostenfrei.

Die integrierte SIM-Karte ist erst bei den Modellen Go 5000 und 6000 wieder mit dabei, durch die das kostenfreie Empfangen der Staumeldungen auch im europäischen Ausland möglich ist.

Bedienung

Die Touch-Benutzeroberfläche bietet ein neues Menü, bei dem TomTom auf eine stark reduzierte und mit Transparenzeffekten sehr moderne Oberfläche setzt. Wie bei einem Smartphone können die sechs Buttons herumgeschoben werden, woran sich der Nutzer zunächst gewöhnen muss. Nach kurzer Zeit macht die Bedienung jedoch Spaß und geht leicht von der Hand.

Ebenso gewöhnungsbedürftig ist die neu strukturierte Zieleingabe. Hier sucht der Nutzer nun nicht mehr nach Adressen oder Sonderzielen in geführter Abfolge, sondern kann die Adresse in einer einzigen Zeile eintragen und so eine Volltextsuche, ähnlich der Google-Funktion, nutzen. Dank erlaubter Mehrfacheingaben kann allerdings wie bisher auch zuerst der Ort und daraufhin die Straße eingegeben werden. Diese Umstellung ist eine Frage der Gewöhnung. Punkten kann die neue Zieleingabe bei der Suche von Sonderzielen, die nicht nur schneller, sondern auch flexibler ist als bislang. Insgesamt überzeugt die neue Oberfläche des TomTom, sieht schick aus und lässt sich leicht bedienen.

Funktionen

Bei den Funktionen hat TomTom deutlich abgespeckt. Beispielsweise findet sich keine Freisprechfunktion, obwohl Bluetooth integriert ist. Nach allen Streichungen bleibt ein schlichtes Navi, ohne jegliche Unterhaltungsfunktionen. An sich wäre das nicht sehr schlimm, jedoch fehlen nun auch Funktionen wie das Melden von Kartenfehlern und der Melde-Button für den Blitzerwarner, der weiterhin Abo-pflichtig ist.

Einige Möglichkeiten zur Bearbeitung der Route fehlen ebenso wie die Meldung, mit welchem Staudienst das Gerät verbunden ist. Dazu muss unpraktischer Weise zuerst das Menü aufgerufen werden.

Wurde ein Smartphone einmal mit dem Navi gekoppelt, kann dieses nicht wieder gelöscht werden. Außerdem muss die Internetverbindung teilweise manuell herstellen, wer sein Navi in einer Tiefgarage ohne Empfang startet.

Einige der nicht mehr vorhandenen Funktionen sollen per Software-Update nachgerüstet werden, dennoch wirkt das Navi so zunächst eher unfertig.

Die Sprachanweisungen wurden nicht verändert, obwohl in diesem Bereich sicherlich Verbesserungen möglich gewesen wären. In jedem Fall fühlt sich der Nutzer wie gewohnt gut geführt und erfreut sich an den neuen 3-D-Darstellungen.

Wenig überzeugend wirkt der Stau-Horizont des neuen TomTom. Dieser soll berechnen, wie lange der Stau ab dem Moment anhält, in dem man ihn erreicht. Hier schwächelt die Berechnung jedoch stark. Der Vorgänger beherrschte Berechnungen der Ankunftszeiten erstaunlich präzise, während der Nachfolger seine Berechnungen beinah minütlich korrigiert.

Fazit:
Insgesamt führt das neue Go verlässlich durch die Straßen und hat anderen Navis weiterhin einiges voraus. Sowohl Preis als auch Optik und Zielführung überzeugen. Jedoch wirkt es unfertig und die Streichungen in der Ausstattung sind eher kritisch zu betrachten.