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kostenpflichtige Mehrwertrufnummer

Weil die Minutenpreise sinken, werden die Umsätze der Mobilfunker immer niedriger. Demzufolge wird der Handymarkt immer härter. Schließlich kämpfen die Unternehmen um jeden Kunden, welche mit scheinbar günstigen Tarifen gelockt werden. Doch wie lassen sich die Einnahmeausfälle kompensieren?  Viele Mobilfunker rechnen ganz einfach kostenpflichtige Mehrwertrufnummern zu überhöhten Preisen ab. Zu den Mehrwertnummern zählen Rufnummern der 0180er, 0137er und 0900er Gasse. Also alles Nummern, die von den Flatratetarifen nicht berücksichtigt werden. Jeder kennt das Problem, wenn man eine 0900 Nummer in der Werbung zum Minutenpreis von 1,99 pro Minute sieht, diese Nummer über sein Handy anruft und plötzlich die Ansage hört „der Anruf kostet 2,79 Euro“! Hier zocken die Mobilfunker kräftig ab. Dies gilt auch für 01805 Nummern, die aus den Mobilfunknetzen keineswegs nur 14 Cent die Minute kosten! Auch hier wird ein kräftiger Aufschlag fällig.

Ein weiteres probates Mittel zur Margengenerierung ist die Zwangseinrichtung einer kostenpflichtigen Mailbox und automatische SMS-Benachrichtigungen über versäumte Anrufe. Vorsicht auch vor internetfähigen Handys. Bereits mit einem Tastendruck hat man eine Verbindung hergestellt. Aus diesem Grund sollte jeder Handynutzer  mit einer Tastensperre arbeiten. Da die wenigsten Handynutzer einen Datentarif verwenden, kommen hier schnell erhebliche Kosten auf einen zu.

Die Kostenfalle lauert nicht nur bei kostenpflichtigen Mehrwertrufnummern sondern auch bei Kleinigkeiten wie der unbewussten Interneteinwahl oder der SMS-Zwangsbenachrichtigung. Unser Tipp: Augen auf bei Handytelefonaten!