Apotheken Hotline


Vor zwei Tagen hat mich am späten Abend noch der Hunger überkommen. Schnell entschlossen verließ ich das Büro, um mir an der Ecke einen kleinen Snack zu genehmigen. Ich hatte Lust auf eine Suppe und landete bei meiner Suche in einem Laden für Vegetarier! Der Laden sollte gerade geschlossen werden, doch zum Glück konnte ich noch so ein Art Möhren/Erbsen-Suppe ergattern. Ich nahm die Suppe zu mir und verließ den Laden wieder. Nachts wachte ich plötzlich mit starken Schmerzen im Bauch auf. Ich schaffte es gerade noch ins Bad, aber dann wollte mein Körper alles so schnell wie möglich wieder los werden. Es war fürchterlich, hätte ich doch ein schönes Stück Fleisch zu mir genommen, aber nein, ich musste unbedingt auf die abgestandene Suppe zurückgreifen. Die Schmerzen waren so groß, dass ich beschloss, mir in der nächsten Notfall-Apotheke ein paar Medikament zu kaufen. Doch wie sollte ich nachts um 2 Uhr eine Apotheke finden? Ich erinnerte mich an den Apothekennotdienst der Deutschen Apotheken, der vor kurzem eine kostenfreie Hotlinenummer geschaltet hat. Die 0800 Servicenummer fand ich sehr schnell, doch leider konnte ich die 0800 Nummer nicht von meinem Handy aus anrufen. An dieser Stelle waren die Apotheker wieder zu geizig, denn Anrufe aus den Mobilnetzen verursachen für den Apothekernotdienst höhere Kosten. Da ich keinen Festnetzanschluss mehr habe, musste ich mich an die bundesweit einheitlichen Mobilfunk-Nummer 22833 wenden. Diese wählt man ohne Vorwahl direkt vom Handy. Kostenpunkt: 69 Cent pro Minute. Lieber wäre mir die 0800 Rufnummer auch vom Handy gewesen! Liebe Apotheker, wenn schon eine 0800 Nummer für den Notdienst, dann bitte diese auch für Anrufe aus dem Mobilnetzen freischalten. Ich wählte also die teure Kurzwahlnummer, wurde herzlich begrüßt und aufgefordert, meine Postleitzahl zu nennen, daraufhin wurde mir eine Notfallapotheke in meiner Nähe genannt. Mein bauch hat sich wieder beruhigt.

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