0180 Betreiber


Hat man eine 0180 Nummer, dann muss man noch lange keinen 0180 Betreiber haben. Doch fangen wir von vorn an. Eine 0180 Nummer bekommt man nur, wenn man bei der Bundesnetzagentur erfolgreich ein umständliches Antragsprozedere hinter sich gebracht hat. Erfolgreich bedeutet in unserem Fall, dass der Antrag auf Zuteilung einer 0180 Servicenummer nicht abgelehnt worden ist. Falls der Antrag nämlich abgelehnt wurde, fällt eine Bearbeitungsgebühr an. Diese Gebühr kann man sich sparen, wenn man den Akt der Antragstellung seinem künftigen 0180 Betreiber überlässt.

Zum Glück steht aber auf dem Zettel immer der Ablehnungsrund. So vergessen manche ihre Geburtsdatum oder bei Firmen den Handelsregisterauszug oder den Gewerbeschein oder den Bevollmächtigten, denn auch dieser muss auf der zweiten Seite des Antrages eingetragen werden. Die Unterschrift selbst leistet man auf dem ersten Blatt. Faxt man aus Schussligkeit nur das erste Blatt mit der Unterschrift an die BNTZA, dann findet man als Ablehnungsgrund „Antrag unvollständig“ auf dem Ablehnungsschreiben wieder. Um solche Dinge zu vermeiden, lässt man diese Sachen seinen 0180 Betreiber machen. Bei der Gelegenheit sollte man auch gleich klären, ob der 0180 Betreiber über ein anständiges und leicht zu bedienendes Online-Tool verfügt. Dieses sollte möglichst ohne monatliche Gebühren verwendbar sein.


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